Reisen MEHR erleben

Was, wenn Reisen nicht so harmlos ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint? Welche Auswirkungen hat das Reisen auf meine Umgebung? Wie nehme ich Reisen intensiver wahr?

Dazu haben respect_NFI und ECPAT Österreich in der gemeinsamen Kampagne #ReisenMEHRerleben Persönlichkeiten aus den Bereichen Journalismus, Kinderschutz, Mobilität, Frauenpower, Freiwilligen-Tourismus und der Bewusstseinsbildung interviewt. Sie alle teilen mit uns persönliche Reise-Erlebnisse sowie ihr Wissen zum Thema und zeigen auf, wie wir achtsamer die Welt entdecken können und wie Reisen zu einer Bereicherung für uns, unsere Umgebung sowie die Menschen, die in der Branche arbeiten und in den Destinationen leben, wird.

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Gambia – von anonymen Hotelburgen zu intensiven Begegnungen mit Land und Leuten

FAIReise mit uns – in 30 Tagen um die Welt!  Station 2

Auf der Suche nach mehr Nachhaltigkeit im Tourismus begeben wir uns in diesem Jahr auf eine virtuelle Reise um die Welt. Auf 5 Kontinenten werden wir Halt machen und euch ein lokales Projekt vorstellen. 
Von der ersten Station in Ecuador reisen wir weiter über den Atlantik nach Afrika! Auf der anderen Seite des Ozeans halten wir in einem kleinen Land, welches umschlungen von Senegal ist. Auf geht’s nach Gambia!

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Ecuador – auf der Schokoladenseite des Tourismus

FAIReise mit uns – in 30 Tagen um die Welt!
Auf der Suche nach mehr Nachhaltigkeit im Tourismus begeben wir uns in diesem Jahr auf eine virtuelle Reise um die Welt. Auf allen 5 Kontinenten werden wir Halt machen und euch ein lokales Projekt vorstellen.
Und es geht schon los! Unsere erste Station ist Ecuador.

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Frauen im Tourismus: Die gläsernen Decken durchbrechen!

Interview mit Angela Kalisch, Vorsitzende „Equality in Tourism“

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ANGELA KALISCH, Vorsitzende von Equality in Tourism, engagiert sich seit vielen Jahren für die Gleichberechtigung von Frauen im Tourismus. Sie war Vortragende bei der Online-Gesprächsrunde zum Thema „Die Macht der Frauen! Frauen in touristischen Führungspositionen“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen im Tourismus“ von respect_NFI & fairunterwegs.

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Durch Selbstbestimmung unterwegs zur Unabhängigkeit daheim?
 Von der Emanzipation allein reisender Frauen

von Marie-Luise Buchinger & Harald A. Friedl

Von pauschal zu individual: Als Touristinnen legen Frauen einen klaren Trend vor und entscheiden sich immer öfter dazu, alleine zu verreisen. Die von Daheimgebliebenen geäußerten Sicherheitsbedenken dazu sind zwar gut gemeint, aber längst nicht mehr zeitgemäß. Hinter der Reise alleine steckt ein hochemanzipativer Effekt für Frauen: Sie fühlen sich nach der Reise eigenständiger, unabhängiger und gelassener, behauptet Marie-Luise Buchinger im Rahmen ihrer Bakkalaureatsarbeit für das Studium „Gesundheitsmanagement im Tourismus“. Dazu befragte sie neun Frauen im Alter von 22 bis 60 Jahren mit entsprechenden Reiseerfahrungen auf allen Kontinenten. Der Effekt weiblicher Emanzipationsförderung infolge der alleine unternommenen Reisen wurde anhand der Parameter Eigenständigkeit, Unabhängigkeitsgefühl und Problemlösungsstrategie gemessen. Entstanden ist dieses Forschungsinteresse durch persönliche Reiseerfahrungen der Autorin, die nachhaltige weibliche Emanzipationsförderung von Frauen im Bildungsbereich auf ihrer weiteren Agenda hat.

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 Von der Emanzipation allein reisender Frauen“

Community Based Tourism als Zukunftschance für junge Menschen in Gambia

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Gambia gehört zu den weltweit am wenigsten entwickelten Ländern. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft und der Tourismus. 60 Prozent der Bevölkerung sind unter 25 Jahre alt, die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch. Armut und fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten sind einer der Hauptgründe, warum immer mehr – vor allem junge – Menschen das Land verlassen.

Die Initiative Youth Empowerment Project (YEP) möchte die Zukunftschancen insbesondere für junge Menschen im Land verbessern. YEP verfolgt einen marktorientierten Ansatz und zielt darauf ab, die bestehenden Systeme, Strukturen und Dienstleistungen der Jugendförderung zu stärken, um Arbeitsplätze zu schaffen. Ziel ist es, die Fähigkeiten der Jugendlichen entsprechend den Marktanforderungen zu verbessern. Das Projekt bietet Jugendlichen, die an einem Einstieg in die gewerbliche Landwirtschaft, in den Dienstleistungssektor oder in den Tourismus interessiert sind, neue Berufschancen und damit Zukunftsperspektiven.

Ein Schwerpunkt ist die Ausbildung von jungen Frauen und Männern als „Community Based Tourism TrainerInnen“. ISATOU FOON ist die erste junge Frau, die diese Ausbildung erfolgreich absolviert hat. Im Interview spricht sie über ihre Motivation und ihre Ziele:

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