Rufer in der Wüste, Tunnelblick oder Zielgruppen-Treue?

KOMMENTAR VON HARALD A. FRIEDL

Als Tourismusethiker verfolge ich seit einem Vierteljahrhundert aufmerksam die Publikationen von Organisationen, die sich für fairen oder nachhaltigen Tourismus einsetzen, wie respect_NFI oder Tourism Watch. Über die Jahre glaube ich einen deutlichen Wandel in der Themenbreite zu beobachten: In den Anfangsjahren weitete sich das Spektrum stetig aus, in den letzten Jahren aber nehme ich wieder eine spürbare Verengung wahr. Eine KI-Analyse der Schwerpunktthemen beider Organisationen hat dieses Bauchgefühl bestätigt: ein klarer Fokus auf nachhaltige Tourismustransformation, Klimaschutz und -gerechtigkeit sowie Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit.

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Tourismus zwischen Hoffnung und Herausforderung – Perspektiven aus den Travel Action Days und den Philippinen

VON DIANA NEUMANN, BASIEREND AUF EINEM INTERVIEW MIT GÜNTER MOSER

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Tourismus ist ein jahrtausendealtes Phänomen, welches sich stetig weiterentwickelt und dabei immer wieder neue Chancen und Herausforderungen mit sich bringt. Häufig liegt der Fokus dabei auf den Problemen des Overtourism, während Destinationen, die am Anfang der touristischen Entwicklung stehen und in denen es noch gelingen kann, einen nachhaltigen und von der Gemeinschaft mitgetragenen Tourismus aufzubauen, selten im Mittelpunkt stehen.  

In einem Interview stellte Günter Moser, Direktor der Berufsschule für Handel und Reisen in Wien, das Fallbeispiel der Region Palapag auf den Philippinen vor.

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Tansania: Zwischen Naturwundern, kultureller Vielfalt und touristischen Herausforderungen

Im ostafrikanischen Land treffen beeindruckende Naturwunder auf eine vielfältige Tierwelt. Der Victoria-See und der Tanganjika-See zählen zu den größten und tiefsten Seen der Welt, während der Kilimandscharo das Dach von Afrika ist. Aber auch kulturell ist Tansania ein Potpourri der Einzigartigkeit: Auf rund 947.300 km² treffen über 100 Stämme mit ebenso vielen Sprachen und Traditionen aufeinander.  VON ANNA KODEK

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Rumänische Urwälder – Nachhaltiger Tourismus statt Abholzung

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Wälder sind für viele Menschen ein Rückzugsort, ein Stück Natur, das zu einer Auszeit vom Alltag einlädt. Aber wie naturnah sind unsere Wälder eigentlich? Gibt es in Mitteleuropa noch ursprüngliche Wälder und wie würde ein „echter“ Urwald aussehen? Antworten dazu finden wir nicht nur auf anderen Kontinenten, sondern direkt vor unserer Haustür, in Rumänien. Über die Schönheit der ursprünglichen Wälder, großzügige Gastfreundschaft, aber auch mafiöse, von Gier geprägte Strukturen erzählt MATTHIAS SCHICKHOFER in einem Interview mit EMMA KLUGER, Praktikantin bei NFI.

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Bosnien-Herzegowina – Wandertourismus eröffnet neue Perspektiven für Einheimische und Gäste

Eine Wandergruppe des österreichischen Reiseanbieters WELTANSCHAUEN besuchte Ekometa. Hier, nahe Srebrenica, baut Irwin Mujcic von den bosnischen Naturfreunden einen sanften Wander- und Kulturtourismus auf. So soll die vom Krieg gezeichnete Region wiederbelebt und neue Perspektiven für die Menschen, die hier leben, geschaffen werden. EIN REISEBERICHT VON VERENA MITTERMAYR

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Iran – Wie Tourismus ein Dorf aufblühen lässt

Auf der Suche nach mehr Nachhaltigkeit im Tourismus begeben wir uns in diesem Jahr auf eine virtuelle Reise um die Welt. Auf 5 Kontinenten werden wir Halt machen und euch ein lokales Projekt vorstellen.  

Nachdem wir uns bereits spannende nachhaltige Tourismusprojekte in Südamerika, Afrika und Europa anschauen konnten, begeben wir uns nun weiter nach Asien. Auf unserer vierten Etappe reisen wir gemeinsam in den Nahen Osten. Willkommen im Iran! 

Ein Land voller Widersprüche, einer reichen Geschichte, und einer unglaublichen Gastfreundschaft. Der Iran ist ein sicheres Land, abgesehen eventuell vom Verkehr in Teheran. Wir begeben uns aber abseits der Metropole, ca. 500 km südlich von Teheran, zu einem herzerwärmenden Projekt in der Provinz.

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