6 Tipps für umweltbewusstes Wandern und Trekken

Es gibt nichts Schöneres, als in der Natur unterwegs zu sein, egal ob einen oder mehrere Tage. Viele Naturerlebnisse oder auch kulturelle Stätten lassen sich nur per Fuß aufgrund ihrer abgelegenen Lage erkunden. Sei es ein Dschungelausflug im Amazonasgebiet, die Besteigung eines Berges im Himalaya oder der Besuch von Ruinenstätten der Inka in Peru. Manchmal ist der Weg das Ziel – wie beim seit Jahrzehnten populären Jakobsweg. Die Begeisterung der Menschen, aktiv durch Wander- oder Trekkingtouren ihre Ziele zu erreichen, ist groß. Kaum etwas anderes gibt einem soviel Kraft wie das Bewegen in der Natur. Ich setz es gar gleich mit Meditation. Weiterlesen „6 Tipps für umweltbewusstes Wandern und Trekken“

Klo-Abenteuer in Asien! Wie machen die Asiaten das mit ihren Hintern?

„Entschuldigen Sie die intime Frage: Wie machen Sie das mit Ihrem Hintern?“ Wie oft habe ich diese Frage in den vergangenen 3 Wochen nun schon insgeheim in meinem Kopf formuliert. Mindestens 50 mal seit dem Moment, als ich begriffen habe, dass die in Thailand und Nachbarländern neben jedem Toilettensitz angebrachte Wasserstrahlpistole keine innovative Alternative zur Klobürste ist, sondern eine traditionelle Alternative zu Klopapier. Weiterlesen „Klo-Abenteuer in Asien! Wie machen die Asiaten das mit ihren Hintern?“

Warum ich (trotzdem) reise!

“Wir sollten wieder sesshaft werden, statt permanent unterwegs zu sein und CO2 zu emittieren.” Die Aussage war noch eine der harmloseren, die der Volkswirt und Attac-Berater Niko Paech im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” getroffen hat. Der Standpunkt von einem, der radikal lebt, was er empfiehlt und selbst nur ein einziges Mal in seinem Leben in einem Flieger gesessen ist, rütteln ganz schön an mir. Und nein, das liegt nicht daran, dass ich sie im Flugzeug auf dem Weg nach Porto zu meiner ersten Travel Blogger Konferenz lese. Aber paradoxer könnte die Situation wohl kaum sein. Weiterlesen „Warum ich (trotzdem) reise!“

Wastemanagement und erneuerbare Energien auf den Malediven

Seit November befindet sich arkipal e.V. wieder auf den Malediven um die Anfang des Jahres begonnenen Projekte und Kontakte wieder aufzunehmen und zu vertiefen.

Wir möchten vor Ort helfen die Problematiken des Klimawandels, Wastemanagements und Energiesektors in Angriff zu nehmen.

Als 1. Vorstandsvorsitzende von arkipal e.V. habe ich bei meinem letzten Aufenthalt schon mit einigen Resortbetreibern und Safaribooteigentümern Kontakt aufgenommen und erfreut festgestellt, dass diese sehr an erneuerbaren Energien und somit einem nachhaltigen Image interessiert sind. Weiterlesen „Wastemanagement und erneuerbare Energien auf den Malediven“

Schnorchlereien

Genau genommen gibt es dieses Wort ja gar nicht. Zumindest nicht im Duden. Trotzdem, es gefällt mir. So sehr sogar, dass ich gleich googlete (gibts im Duden auch nicht), wo der Schnorchel herkommt. Ich fand mehrere Erklärungen. Gemäß Duden leitet sich der Schnorchel von Schnorgel oder Schnörgel = Mund, Nase, Schnauze ab. Andere Quellen verweisen auf das althochdeutsche Wort snore (Nase, schnarchen) und sogar der jiddische Schnorrer (Geizhals) muß herhalten. Was der mit einer Nase oder dem Schnorchel zu tun hat, wollte ich dann nicht mehr wissen. Auch nicht, weshalb die Franzosen den U-Bootbelüftungsschacht le schnorchel nennen und kein frankofones Wort verwenden.

Massen-Schnorchlerei in Ko Chang

Zurück zu den Schnorchlereien. Das Wort kam mir in den Sinn, als ich in meinen digitalen Fotoalben stöberte. Ich suchte bloß nach hübschen Strandaufnahmen, als ich über ein paar Bilder der Insel Ko Chang stolperte. Bilder eines Schnorchelausfluges. Ganz einfach „Schnorchlereien“… Ich hatte diesen irrwitzigen Schnorchelausflug eigentlich schon vergessen. Dabei machte ich ihn erst vor zwei Monaten. Schnorchlereien sind sonst immer Höhepunkte einer Reise. Warum aber verdrängte ich diesen Ausflug in Neptuns tropisches Reich? Ich würde mich sogar an einen Tiefseegang in der Hotelbadewanne mit Hilton-Entchen und Taucherbrille erinnern. Ich weiß es schon. Es war, was wir in Österreichs Bergen den touristischen Almauftrieb nennen. Massentourismus par excellance, die Mega-Schnorchlerei im Golf von Thailand. Weiterlesen „Schnorchlereien“

Mekong-Geflüs(s)ter

Ich fürchte, die Faszination des Mekong hat auch mich gefangen genommen. Je länger ich diesen mystisch-idyllischen Fluss bereise, desto mehr Geschichten über seine trägen, tiefen Wasser bekomme  ich zu hören. Sie werden mir von einfachen Menschen erzählt, von Fischern, Bootsfahrern, Gästehausbetreibern und jenen, die am Ufer leben und den Fluss täglich beobachten. All diese Geschichten machen den Mekong lebendig, geben ihm eine Seele, einen Grund zu fließen und schließlich tausend Gründe, ihn zu schützen und vor der allmählichen Zerstörung zu bewahren. Sein langsamer Tod hat jedoch schon begonnnen, oben in China auf den ersten 1500 Kilometern. „The mighty Mekong“ hieß er dort einst – der gewaltige Mekong.

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