„Fremde sehen – Fremde verstehen“

Afrika ist ein facettenreicher Kontinent der vieles zu bieten hat. Das touristische Angebot reicht von Abenteuerreisen über Strandurlaube bis hin zu Naturtourismus und vielem mehr.
Tansania im Speziellen bietet TouristInnen ein mannigfaltiges touristisches Angebot. So erfreuen sich z.B. Kulturreisen in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Auch das Schlagwort „Ökotourismus“ fällt immer öfter. Weiterlesen „„Fremde sehen – Fremde verstehen““

Die Welt zu Gast im Pirin-Gebirge

„Wir brauchen die Welt nicht bereisen, da uns die ganze Welt besuchen kommt.“

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Jedes Mal, wenn ich die „Omas“ in Pirin Gebirge in Bulgarien besuche und mit ihnen plaudere, fangen sie an die Länder aufzuzählen, von denen all ihre  „Gäste“  kommen:  „Australien, Japan, USA… Deutschland, Frankreich und Großbritannien braucht man nicht erwähnen, das ist sowieso klar…“ Ihre Augen leuchten vor Aufregung und Freude, sie erzählen weiter und weiter zahlreiche Geschichten, die sie zusammen mit Ihren Gästen erlebt haben. Sie wissen schon viel von den anderen Ländern, obwohl sie das Dorf so gut wie nie verlassen haben und sie haben weltweit gute Freunde, von denen sie immer wieder Geschenke und Grußkarten bekommen. Weiterlesen „Die Welt zu Gast im Pirin-Gebirge“

Werfenweng: Achtung, nachhaltig ansteckend!

Fast zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass ich für Biorama bei einer Alpenüberquerung der etwas anderen Art dabei war. Die EU-Initiative Alpine Pearls, ein Zusammenschluss nachhaltiger Tourismusorte in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Slowenien, Frankreich, haben uns JournalistInnen und BloggerInnen geladen, 10 Tage mit ihnen unterwegs zu sein und einige der Perlen der Alpen kennen zu lernen. Wir waren E-Bike-Fahren, haben die Elektroautos bestaunt, mit Reinhold Messner über Touristen und Reisende philosophiert, wandernd den Himmel erreicht und wurden vor allem rund um die Uhr mit kulinarischen Bio-Highlights aus den Regionen gemästet.

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Schnorchlereien

Genau genommen gibt es dieses Wort ja gar nicht. Zumindest nicht im Duden. Trotzdem, es gefällt mir. So sehr sogar, dass ich gleich googlete (gibts im Duden auch nicht), wo der Schnorchel herkommt. Ich fand mehrere Erklärungen. Gemäß Duden leitet sich der Schnorchel von Schnorgel oder Schnörgel = Mund, Nase, Schnauze ab. Andere Quellen verweisen auf das althochdeutsche Wort snore (Nase, schnarchen) und sogar der jiddische Schnorrer (Geizhals) muß herhalten. Was der mit einer Nase oder dem Schnorchel zu tun hat, wollte ich dann nicht mehr wissen. Auch nicht, weshalb die Franzosen den U-Bootbelüftungsschacht le schnorchel nennen und kein frankofones Wort verwenden.

Massen-Schnorchlerei in Ko Chang

Zurück zu den Schnorchlereien. Das Wort kam mir in den Sinn, als ich in meinen digitalen Fotoalben stöberte. Ich suchte bloß nach hübschen Strandaufnahmen, als ich über ein paar Bilder der Insel Ko Chang stolperte. Bilder eines Schnorchelausfluges. Ganz einfach „Schnorchlereien“… Ich hatte diesen irrwitzigen Schnorchelausflug eigentlich schon vergessen. Dabei machte ich ihn erst vor zwei Monaten. Schnorchlereien sind sonst immer Höhepunkte einer Reise. Warum aber verdrängte ich diesen Ausflug in Neptuns tropisches Reich? Ich würde mich sogar an einen Tiefseegang in der Hotelbadewanne mit Hilton-Entchen und Taucherbrille erinnern. Ich weiß es schon. Es war, was wir in Österreichs Bergen den touristischen Almauftrieb nennen. Massentourismus par excellance, die Mega-Schnorchlerei im Golf von Thailand. Weiterlesen „Schnorchlereien“

Vogelparadiese

Der Oman ist trotz seines trockenen Wüstenklimas Heimat für zahlreiche Wasservogelarten. Die 2092 Kilometer lange Küstenlinie mit vielen schroffen Klippen garantiert unzählige geschützte Nistplätze für Seevögel. Hier lassen sich Kormorane und Tölpel beobachten, unter ihnen auch der gefährdete Sokatra-Kormoran. An den einsamen und flachen Stränden im Süden des Sultanats tummeln sich hingegen viele Seeschwalben, verschiedene Mövenarten und andere Gesellen.

Kein seltener Anblick an den Stränden des Oman

Zudem bevölkern auch Zugvögel auf dem Weg von Zentralasien nach Afrika temporär die südlichen Gefilde der Arabischen Halbinsel und somit den Oman mit seinen vorgelagerten Inseln.

„Khors“ sind weitere Feuchtgebiete und Habitate für Watvögel im ganzen Land. Weiterlesen „Vogelparadiese“

Die Sanduhr tickt

In meinem ersten Oman-Blog „Grand Canyon“ habe ich über die Bergwelt und deren Erschließung berichtet. Diese steckt sicher noch in den Kinderschuhen. Raststationen sind praktisch nicht vorhanden und markierte Wanderwege selten. Doch das Netzwerk wird wachsen und mit ihm die Zahl der Naturbegeisterten. Touristen zieht es aber nicht nur in die schöne Bergwelt des Oman sondern auch in die endlosen Weiten der Sandwüsten… Weiterlesen „Die Sanduhr tickt“