Tourismus und Frieden – Reise in den Eastern Shan State Burmas

 

Ein schwer geprüftes Land

Es vergeht kein Jahr ohne negative Schlagzeilen aus der politischen Welt Burmas. Seit 1962 regiert das Militär und verhindert mit brutaler Gewalt jeden Versuch der Opposition, das Land wieder von diesem Joch zu befreien. Die ganze Welt kennt den Leidensweg der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. 1990 errang sie bei freien Wahlen mit ihrer Partei National League for Democracy einen Erdrutschsieg. Wenige Monate danach erklärte das Regime in Rangoon das Wahlergebnis für ungültig und schlug die folgenden Proteste blutig nieder. 14 der letzten 20 Jahre verbrachte Aung San Suu Kyi unter Hausarrest und erst vor wenigen Wochen wurde sie zu weiteren 18 Monaten Ausgangssperre verurteilt. Ein schlechtes Vorzeichen für die kommenden Wahlen im Jahr 2010.

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Vom Mekong und der Chinesischen Mauer

Verletzlicher Riese - der Mekong bei Chiang Saen

Ich tu mir schwer für diese Geschichte einen Anfang zu finden. Meine ersten „Tourismus und Wasser“ – Recherchen am großen Fluss haben in kürzester Zeit eine Dimension erreicht, die ich nicht vorherzusehen wagte. Die vielen Eindrücke und Informationen der ersten paar Tage am Mekong haben sich wie eine Million Ameisen in meinem Gehirn breit gemacht. Anders ausgedrückt: Zwischen meinen Synapsen herrscht nun ein Blitzgewitter wie während des tropischen Sturms vorgestern Abend. Der Fluss hat mich mit seinen Anliegen überschwemmt. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass ich den Mekong in Laos selbst als Tourist bereiste. Die Größe der Probleme um seine ruhigen Wasser war mir damals aber kaum bewusst. Was kann man dieser gewaltigen Menge Wasser schon anhaben, dachte ich mir immer. Eine grobe Fehleinschätzung, wie ich nun ernüchtert erkennen muss.
Doch zurück zu meinen Recherchen:

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