Ein Weltkulturerbe in Gefahr

UNESCO_World-Heritage-Logo.jpg Luang Prabang ist umgeben von hohen Bergen und eine Anreise  mit dem Bus über mehrere Pässe ist fast genauso abenteurlich wie die Fahrt von Huay Xai hierher mit dem Boot auf dem Mekong. Bis ins mittlere 20. Jahrhundert konnte man überhaupt nur auf dem Fluss in die alte Hauptstadt des Königreiches Lan Xang, so hieß Laos einst, kommen. Wörtlich übersetzt heißt Lan Xang „eine Million Elefanten“. Trotz der exponierten Lage inmitten unendlicher Urwälder entwickelte sich Luang Prabang über die Jahrhunderte zu einer einflussreichen Stadt und einem Zentrum des Buddhismus und religiöser Kunst. All der Schutz durch Bergwelt und Dschungel konnte die Stadt dennoch nicht vor den zahlreichen Invasionen der umliegenden Mächte Burma, Vietnam und Thailand bewahren. Letzter ausländischer Herrscher über Luang Prabang war schließlich Frankreich, wenn man vom politischen Einfluss der USA und Vietnams während des später folgenden Vietnamkrieges absieht.

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Faszinierende Flussfahrt

In den letzten zwei Wochen habe ich viele Stunden damit verbracht, als Landratte an den Ufern des Mekong zu sitzen und in Gedanken mit vorbeituckernden Booten von dannen zu ziehen. Weiterlesen „Faszinierende Flussfahrt“