Ist der Massa gut bei Kassa…

… fliegt First Class er nach Mombasa. Ich muss zugeben, dass ich mir den Titel bei der Ersten Allgemeinen Verunsicherung (EAV) abgeguckt habe. Als ich vor zwei Monaten im Flugzeug nach Nairobi saß, schoss mir irgendwann auch dieser Ohrwurm der Rock- und Klamaukbarden ins Gehirn. Mombasa sollten meine Freundin Daranee und ich zwar nicht kennenlernen, aber auch wir waren wie der „Massa“ unterwegs zur Großwildjagd in Kenia. Ausgerüstet mit Kameras und einem ultralangen Teleobjektiv sollte es schon gelingen, den einen oder anderen Elefanten zu erlegen. Weiterlesen „Ist der Massa gut bei Kassa…“

Der Elefantendoktor

Ein Elefant frisst täglich ungefähr 10% seines Eigengewichtes. Bei einem ausgewachsenen Tier können das über 300 Kilogramm pflanzlicher Nahrung sein! Ich müsste 8,5 Kilo Nusskuchen, Pizza und Salat verdrücken, um da mithalten zu können.

Der Elefantendoktor
Der Elefantendoktor

„Wir dürfen ihnen aber nicht jede Grasart füttern. Elefanten sind sehr wählerisch und auch die Nährstoffe müssen ausgewogen sein“, sagt Dr. Samart Prasitphon, ein ausgebildeter Tierarzt. Er begann seine Arbeit mit den klugen Dickhäutern in Surin, Thailands traditioneller „Elefantenhauptstadt“ im Nordosten des Landes. Dort war er im Department for Livestock Development beschäftigt, einer staatlichen Institution, die auch Tierhospitäler unterhält. Nach ein paar Jahren ging Dr. Prasitphon nach Westthailand, wo man bereits über eine Anlage für gestrandete Elefanten in der Provinz Kanchanaburi diskutierte. Vorbild waren und sind ein Projekt in Surin und das Elefantenkrankenhaus Lampang in Nordthailand. Nach seiner Ankunft kümmerte sich der Tierarzt zuerst einmal um die Elefanten in den zahlreichen Elephants & Rafting Camps der touristisch gut erschlossenen Provinz Kanchanaburi. Als Angestellter beim Department for Livestock Development sah er die Notwendigkeit einer besser zu koordienierenden medizinischen Versorgung der lokalen Arbeitselefanten.

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